Alle Wege führen nach Rom

Unter der Leitung von Frau Prof. Redl und in Begleitung von Herrn Prof. Temper unternahm die 4AM-Klasse mit 16 Burschen und 5 Mädchen eine spannende Kulturreise nach Rom.

Die Reise begann mit sehr frühem Aufstehen, um den Treffpunkt um 4 Uhr am Flughafen rechtzeitig zu erreichen, eine Uhrzeit, zu der manche normalerweise erst schlafen gehen. Der Flug sowie das Einchecken verliefen problemlos. Jene MitschülerInnen, welche während des Fluges nicht schliefen, erfreuten sich an den ausgeteilten Mozartkugeln und genossen vermutlich ihr kulturell wertvollstes Erlebnis des Tages bereits in der Luft.

Im Hotel angekommen, wurden die Koffer schnell ausgepackt und die Gruppe machte sich direkt auf den Weg, die Schätze Roms zu erkunden. Dabei durfte natürlich auch ein Besuch der Spanischen Treppe nicht fehlen. Hier sind bereits die ersten Beweisfotos für Social Media entstanden.

Am darauffolgenden Tag besichtigte man in aller Früh das Pantheon. Das Interesse vieler SchülerInnen galt dabei weniger der jahrtausendealten Architektur als vielmehr dem perfekten Foto mit der berühmten Kuppel. Da am Ende des Tages jedoch niemand mehr genug Energie hatte, um noch das Lügenmaul zu besichtigen, wurde dieser Programmpunkt auf den nächsten Morgen verschoben. Um den langen Warteschlangen zu entgehen, entschieden man sich bewusst für einen besonders frühen Besuch. Dadurch konnte das Lügenmaul zwar ohne Menschenmassen, allerdings nur durch ein Gitter, da es noch geschlossen war, bewundert werden.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der Basilica di Santa Maria in Aracoeli mit dem Santo Bambino, die definitiv zu den beeindruckendsten Kirchen der Reise zählte. Im Kapitolinischen Museum konnte die 4AM anschließend eine der bekanntesten Statuen Roms bestaunen. Die Kapitolinische Wölfin. Und auch die Lieblingsstatue von Frau Professor Redl. Der Dornauszieher. Zusätzlich traf die Gruppe dort auf den Roboter „Aramis“, über dessen Einsatz ihnen vor Ort mehr erklärt wurde. Mithilfe dieser Technologie werden Gemälde analysiert, wodurch verborgene Malschichten und frühere Versionen sichtbar gemacht werden können, also quasi die historische Version von „Bearbeiten: rückgängig machen“. Nicht unerwähnt bleiben sollten außerdem die drei Schüler, die sich für den halben Tag mit Anzug besonders elegant präsentierten und nach dem Museumsbesuch in einem Michelin-Restaurant essen gingen.

Das Forum Romanum vermittelte wohl den besten Eindruck davon, wie das antike Rom ausgesehen haben muss. Neben beeindruckenden Ruinen bot sich der Klasse dort auch ein großartiger Ausblick über die Stadt.

Das absolute Highlight der Reise war jedoch die Besichtigung des Petersdoms sowie der Necropoli Vaticana direkt darunter. Für diese besondere Führung hatte Frau Professor Redl mit viel Einsatz die beinahe unmöglich zu bekommenden Tickets organisiert, vermutlich eine größere Herausforderung als manche Matura.

Auch der Rückflug verlief problemlos, wodurch die Gruppe am Samstag, den 9. Mai, um 23:00 Uhr wieder pünktlich in Wien landeten.

Natürlich wäre dieser Bericht nicht vollständig ohne einen großen Dank an Frau Professor Redl, die diese Reise überhaupt erst möglich gemacht und bereits seit dem Herbst organisiert hatte. Dank ihrer Planung und ihres Einsatzes wurde diese Kulturreise zu einer Erfahrung, die der 4AM sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.