Kulturreise der 4CM nach Stockholm

Die 4CM verbrachte eine erlebnisreiche Woche in der schwedische Hauptstadt mit unvergesslichen Eindrücken.

Montag: Die Sintflut und Kevin

Unsere Reise begann am Montag extrem entspannt mit dem Flug von Wien nach

Stockholm-Arlanda. Nach der Landung um 09 :00 Uhr ging es per Hotel-Shuttle direkt

zur Unterkunft. Kaum hatten wir das Gepäck abgeladen, stand auch schon die erste

Stadtführung auf dem Plan. Natürlich haben wir aus Wien ein Kaiserwetter mitgebracht.

Da die Altstadt (Gamla Stan) ziemlich hügelig ist, verwandelten sich die Straßen

innerhalb von Minuten in Sturzbäche. Wir kämpften uns vorbei am Schloss bis zur U

Bahn-Station Kungsträdgården mit ihren markanten Tunneln, während wir beinahe vom

Wasser weggeschwemmt wurden.

Eigentlich hätte uns an diesem Tag ein Tour-Guide namens Kevin durch die Stadt führen

sollen, doch trotz zahlreicher Anrufe wurden wir geghosted. Wir bekamen zwar eine

Vertretung, aber niemand der Kevin hätte ersetzen können!

Dienstag & Mittwoch: Von Kriegsschiffen zu Musikern

Dienstagvormittag besuchten wir das Vasa-Museum. Als Mechatroniker faszinierte uns

das gigantische Kriegsschiff natürlich – auch wenn die schwedischen Konstrukteure im

Jahr 1628 keine Ahnung von Mechanik gehabt haben. Nachmittags im

Nobelpreismuseum ging es dann um deutlich erfolgreichere Genies.

Am Mittwoch starteten wir früh im Freilichtmuseum Skansen, um ein wenig

schwedische Natur und Kultur zu schnuppern. Der Nachmittag wurde dann unerwartet

„nostalgisch“: Im ABBA-Museum wurden wir Schüler daran erinnert, was richtige Musik

Ist!

Donnerstag & Freitag: Schären, Kunst und Midsommar

Der Donnerstag brachte uns endlich die verdiente Entspannung auf dem Wasser. Bei

einer Schärentour genossen wir die skandinavische Inselwelt, bevor uns der Abend ins

Nationalmuseum führte. Ein bisschen kunsthistorische Bildung schadet selbst uns

Technikern nicht.

Am Freitag stand das finale Kulturprogramm an: Erst das beeindruckende Rathaus,

danach die traditionelle Wachablöse am Schloss, von der leider jeder unter einer

Körpergröße von 2 Metern kaum etwas sehen konnte. Als Highlight ging es danach auf

die Insel Vaxholm, wo gerade das legendäre Midsommar-Fest vorbereitet wurde. Wir

konnten den hunderten Schweden beim Tanzen um den geschmückten Baum

zuschauen, mussten uns aber am späten Nachmittag wieder auf den Rückweg machen.

Am Samstag hieß es dann nur noch: Sachen packen, ab zum Flughafen und zurück nach

Wien.

Fazit und Danke

Dass die Woche so reibungslos und genial verlaufen ist, liegt natürlich auch daran, dass

wir als vierte Mechatronik, die wohl pflegeleichteste und zuverlässigste Klasse der

gesamten HTL sind. Pünktlichkeit und Orientierungssinn waren, wie zu erwarten, perfekt!

Im Namen der gesamten Klasse wollen wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau

Professor Redl und Herrn Fachlehrer Jauker bedanken. Danke, dass Sie die Reise so

entspannt organisiert, uns so viele Freiheiten gelassen und uns einfach vertraut haben.

Sie haben das echt perfekt gehandhabt. Hinter uns liegt eine sehr schöne Zeit, an die wir

uns noch lange erinnern werden.

Text (leicht verändert): Valentin Frank (4CM)