OSPF zum Anfassen – Routing mit menschlichen Routern
Die Klassen 2BI und 2CI haben den Routing-Algorithmus von OSPF (Open Shortest Path First) auf eine ganz besondere Art erlebt: Live, draußen und mit echten Menschen als Routern.
Im Schulhof wurde ein Netzwerk nachgestellt, bei dem jede Person einen Router darstellte. Ausgestattet mit Zetteln, auf denen Nachbarknoten und Distanzen vermerkt waren, mussten die Teilnehmenden Informationen austauschen – genau wie echte Router im Netzwerk. Dabei wurden Verbindungen aufgebaut, Kosten berechnet und der kürzeste Weg durch das Netzwerk (SPF-Algorithmus) ermittelt.
Einige Schülerinnen und Schüler übernahmen dabei die Rolle von „Routing-Protokollen“ und dokumentierten die Berechnungsschritte auf Klemmbrettern, während andere aktiv als Knoten im Netzwerk agierten. Durch Bewegung im Raum und direkten Austausch wurde sichtbar, wie dynamisch Routing funktioniert und wie sich Änderungen im Netzwerk auf die Wegwahl auswirken. Die Berechnung des Shortest Path First (Dijkstra) erfolgte Schritt für Schritt und die Netzwerktopologie wurde physisch erfahrbar. Diese praxisnahe Übung hat nicht nur für Unterricht an der frischen Luft gesorgt, sondern auch das Verständnis für komplexe Netzwerkprozesse deutlich verbessert. Theorie wurde hier tatsächlich „begehbar“.
Fazit: Ein kreativer und effektiver Zugang zur Netzwerktechnik – OSPF einmal ganz anders!






